Mail von blockchain.com: source of funds & wealth check abgefragt? Anwalt hilft!

Der Kryptoanbieter www.blockchain.com ist für die einfache Bedienbarkeit des eigenen Wallets bekannt. Über das bloße Wallet hinaus kann die Kundschaft von blockchain.com dort auch Kryptowährungen erwerben und veräußern. Teilweise wird bei erhöhter Tradingaktivität seitens blockchain.com per Mail nach proof of source of funds und source of wealth gefragt.

Betroffene sollten sich informieren, denn wer auf diese Mail nicht ordnungsgemäß reagiert, riskiert eine Accountsperre. Dann können die Kryptowerte nicht mehr frei bewegt werden. Löst sich die Situation nicht zugunsten des Nutzers auf, ist das Vermögen bei blockchain.com quasi eingefroren und nicht mehr erreichbar.

Sofort-Tipp für Betroffene: Bei der Mail bezüglich source of funds und wealth check von blockchain.com handelt es sich üblicher Weise um eine routinehafte Abfrage. Dennoch steckt dahinter ein genereller Geldwäscheverdacht. Für die Einreichung der Nachweise sollte sichergestellt sein, dass diese rechtssicher erbracht werden. Falsche Daten könnten zur Strafermittlungen gegen Sie führen. Wenden Sie sich an einen spezialisierten Anwalt, falls es zu Problemen kommen sollte.

Leider wird der Ruf von blockchain.com und dem dortigen Wallet seitens krimineller Täter im Internet missbraucht. So erhalten zahlreiche Kryptonutzer gefälschte blockchain.com-Mails und halten echte Mails von blockchain.com oft fälschlicherweise für Spam.

Blockchain.com fragt nach source of funds! Was tun?
Achtung Betrug! Fake-Dokument im Namen von Blockchain.com mit Thema source of funds! Farben und Logo sind täuschend ähnlich, schauen Sie daher genau hin!

Source of funds und wealth check: Mittelherkunftsnachweis verstehen!

Wenn blockchain.com Sie nach „proof of source of funds“ oder „wealth check“ per Mail fragt, handelt es sich hierbei um den in deutscher Sprache lautenden Mittelherkunftsnachweis. Gemeint ist, dass eine Überprüfung Ihrer finanziellen Situation angestrebt ist.

Dies ist für Kryptobörsen und Finanzdienstleister generell aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verpflichtet. Insbesondere in den EU-Mitgliedsstaaten ist bezüglich des Herkunftsnachweis von Bitcoin und Kryptowährungen seit August 2021 ein strenges Kontrollregime aufgestellt worden. Banken, Börsen, Broker und Zahlungsdienste sind gesetzgeberisch angehalten, die eigene Kundschaft „auszuhorchen“.

Doch nicht nur die Zahlungsdienstleister sind betroffen. Auch das Finanzamt und die jeweiligen Financial Intelligence Units (Behörden zur Geldwäschebekämpfung) interessieren sich für den Mittelherkunftsnachweis bei ungeklärten Geldeingängen oder auffälligen Vermögensbewegungen.

Wenn blockchain.com Sie also nach dem proof of source of funds (Mittelherkunft) fragt, geht es um einen wealth check (Vermögensprüfung). Bei nicht rechtssicher eingereichten Dokumenten droht eine Accountsperre, sowie eine Geldwäscheverdachtsmeldung gegen die betroffene Person, was vermieden werden sollte.

Nicht nur Bitcoin und Kryptowährungen von „proof of source of funds“ betroffen!

Bei der Abfrage durch blockchain.com zum sogenannten wealth check sind nicht nur die Einzahlungen und Auszahlungen von Kryptowerten gemeint. Es kann zwar sein, dass Sie hinsichtlich einzelner Bitcointransaktionen oder Kryptoüberweisungen überprüft werden.

Doch auch Ihre Euroeinzahlungen können Gegenstand des Mittelherkunftsnachweises sein. Beispielsweise ist gesetzgeberisch vorgesehen, dass auch der Herkunftsnachweis von Bargeld seitens der Banken und anderer mit Bargeld agierenden Stellen abzufragen ist.

Gegenüber blockchain.com zahlen die Nutzer jedoch nicht mit Bargeld ein. Dadurch ist zumindest der wealth check nicht auf Barmittel gerichtet. Allerdings sind vom Herkunftsnachweis auch Überweisungen betroffen. Wer bei blockchain.com höhere Geldbeträge per Überweisung einzahlt, muss den legalen Ursprung dieses Buch- und Giralgeldes nachweisen können.

Falls der source of funds und wealth check bei blockchain.com bezüglich Ihres Geldes fehlschlägt, darf blockchain.com Ihre Euroeinzahlung oder Eurotransaktion nicht annehmen und durchführen.

Die Kryptobörse blockchain.com führt immer häufiger einen source of funds & wealth check durch!
Anfrage von Blockchain.com zum source of funds & wealth check.

blockchain.com Mail in Englisch? Bezeichnungen und Begriffe einordnen!

Eine einheitliche Bezeichnung für diese Vermögensabfragen herrscht noch nicht vor. So wird im deutschsprachigen Raum teilweise Mittelherkunftsnachweis, Herkunft der Gelder, Herkunftsnachweis oder Ursprung finanzieller Mittel als Begrifflichkeit verwendet. Allen gemein ist, dass die legale Quelle der eingesetzten Vermögenswerte belegt werden muss.

In englischer Sprache wird unter anderem wie folgt nach dem Mittelherkunftsnachweis gefragt:

  • Source of funds
  • Wealth clarification
  • Proof of origin of funds
  • Source of wealth declaration
  • Proof of source of funds
  • Wealth check


Da es sich bei blockchain.com nicht um einen deutschen Anbieter handelt, kann es sein, dass die diesbezügliche Mail an Sie in englischer Sprache verfasst worden ist. Hier kann es bei der Einreichung von Nachweisen zur Mittelherkunft problematisch sein, deutsche Dokumente anzubieten. Im Zweifel sollten beglaubigte Übersetzungen angefertigt und der Vorgang von einem auf Mittelherkunftsnachweis spezialisierten Rechtsanwalt geprüft werden, um keine Nachteile erleiden zu müssen.

Welche Nachweise bei blockchain.com für source of funds und wealth check einreichen?

Bei den in Frage kommenden Nachweisen zur Mittelherkunft könnte es sein, dass Sie auf Probleme stoßen. Nicht immer liegen die Vermögensnachweise griffbereit, um diese an blockchain.com zeitnah übersenden zu können. Einige Betroffene meinen auch, dass sie keinen Mittelherkunftsnachweis erbringen können – erfahrungsgemäß ist jedoch in den allermeisten Fällen ein proof of source of funds möglich.

Beim wealth check muss der Fokus darauf liegen, durch die Einreichung konkreter Dokumente, Unterlagen und Beweismittel die rechtmäßige Herkunft Ihrer Vermögenswerte darzustellen. Für blockchain.com muss in übersichtlicher Weise „die Geschichte Ihres Geldes“ nachzuvollziehen sein. Komplizierte Transaktionshistorien und Einkommenssituationen sind ungern gesehen und führen oft zur Accountsperre und Geldwäschemeldung.

Für den proof of source of funds und den wealth check eignen sich erfahrungsgemäß Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, Schenkungsverträge, Immobilienverkäufe, Kryptogewinne, Orderabrechnungen aus Aktiendepots und viele weitere belegbare Finanzvorgänge. In einigen Fällen ist all dies für Betroffene schwierig und überfordernd, etwa wenn der Herkunftsnachweis für Bargeld nicht möglich ist und die Euroeinzahlung bei blockchain.com jedoch aus Bargeld resultierte.

Betroffene können und sollten sich an einen spezialisierten Anwalt wenden, um Vermögensnachteile zu verhindern. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Rechtsanwalts darauf, dass dieser auf Mittelherkunft und Kryptowährungen spezialisiert ist, um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Fragen und Antworten zu source of funds & wealth check

Es geht darum, die legale Quelle Ihrer Vermögenswerte mit Dokumenten zu belegen. Hierbei sind Kryptowährungen und Euroeinzahlungen gemeint. Gelingt ein lückenloser Nachweis nicht, droht eine Accountsperre und Geldwäscheverdachtsmeldunggegen Sie. Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt, der sich mit diesem Thema auskennt.

Kriminelle missbrauchen den guten Ruf von blockchain.com und verschicken Spam-Mails und Phishing-Mails, die täuschend echt aussehen. Dennoch müssen Nutzer von blockchain.com sicherstellen, auf echte Mails des Anbieters rechtssicher zu reagieren. Fragen Sie beim Support nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Meistens gibt es für Vermögensbewegungen in der Vergangenheit mehr Nachweise als die Betroffenen es selbst meinen. Es lohnt sich, hier einmal intensiv mit einem Rechtsanwalt die eigene Finanzsituation aufzuarbeiten und ordnungsgemäß darzustellen. So kann der proof of source of funds und wealth check letztlich gelingen.