Kanzlei für Digital-
und Wirtschaftsrecht
Mittelherkunft und Geldwäscherecht

Mittelherkunftsnachweis Openbank: Was tun, wenn Openbank die Herkunft des Geldes verlangt?

Veröffentlicht am 20.08.2026 –

Ein Kunde überträgt 174.000 Euro zu Openbank. Das Geld stammt aus mehreren älteren Vermögenspositionen: Ein Teil lag auf einem Tagesgeldkonto, ein weiterer Betrag kam aus der Rückzahlung eines privaten Darlehens und der Rest aus dem Verkauf eines kleinen Wertpapierdepots. Für den Kunden ist klar: Das ist mein eigenes Vermögen.

Für einen Mittelherkunftsnachweis bei Openbank kann diese Erklärung jedoch zu allgemein sein. Die Bank sieht zunächst die einzelnen Zahlungseingänge. Sie kennt aber nicht automatisch die wirtschaftliche Vorgeschichte jeder Summe. Genau deshalb kann eine Herkunftsprüfung mehr verlangen als den letzten Kontoauszug.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und beschäftige mich als Spezialist und Experte mit Mittelherkunftsnachweisen, Geldherkunft und Vermögensherkunft gegenüber Banken und Finanzinstituten. Auf mittelherkunftsnachweis.de befasse ich mich seit 2021 vertieft mit diesen Fragestellungen. Wenn Openbank einen Mittelherkunftsnachweis verlangt, können Sie Ihren Sachverhalt dort online oder per E-Mail schildern und eine kostenfreie Ersteinschätzung durch Rechtsanwalt Martin Wehrmann erhalten.

Mittelherkunftsnachweis Openbank: Zuerst die konkrete Geldquelle bestimmen

Der erste Schritt ist erstaunlich einfach: Zerlegen Sie den angefragten Betrag in seine tatsächlichen Bestandteile.

Statt „174.000 Euro Privatvermögen“ sollte beispielsweise feststehen: 70.000 Euro aus Tagesgeld, 54.000 Euro aus einer Darlehensrückzahlung und 50.000 Euro aus einem Depotverkauf.

Erst danach lässt sich entscheiden, welche Dokumente sinnvoll sind. Unterschiedliche Geldquellen benötigen regelmäßig unterschiedliche Nachweise.

Openbank ist eine digitale Bank der Santander-Gruppe

Openbank gehört zur Santander-Gruppe und arbeitet in Deutschland als Bank mit digitalen Konten- und Anlageangeboten.

Da Openbank zur Santander-Gruppe gehört, lesen Sie auch unseren Beitrag zur Mittelherkunft bei Santander selbst.

Für Kunden bedeutet das vor allem: Viele Transaktionen, Unterlagen und Kontobewegungen werden vollständig digital verwaltet. Kontoauszüge und Transaktionen können über Onlinebanking beziehungsweise App eingesehen und heruntergeladen werden.

Gerade bei größeren Vermögensbewegungen ist es deshalb sinnvoll, wichtige Unterlagen frühzeitig zu sichern und nicht erst bei einer späteren Herkunftsanfrage zusammenzusuchen.

Warum kann Openbank die Geldherkunft prüfen?

Banken müssen ihre Kundenbeziehungen und Transaktionen nach geldwäscherechtlichen Vorgaben überwachen.

Wenn ein Zahlungseingang ungewöhnlich hoch ist, vom bisherigen Kontoverhalten abweicht oder wirtschaftlich nicht ohne Weiteres verständlich ist, können zusätzliche Informationen erforderlich werden.

Welche Betragsgrenzen für Herkunftsnachweise gelten, erfahren Sie in unserem separaten Ratgeber zu den Schwellwerten.

Eine Anfrage zur Mittelherkunft bei Openbank bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Kunde einer Straftat verdächtigt wird. Zunächst geht es häufig darum, den wirtschaftlichen Hintergrund einer Transaktion nachvollziehbar zu machen.

Unser Fall: 174.000 Euro sind keine einheitliche Herkunft

Der Kunde aus der Einleitung macht zunächst einen typischen Fehler.

Er erklärt den gesamten Betrag als „angespartes Vermögen“.

Tatsächlich sind die einzelnen Vermögensbestandteile völlig verschieden entstanden. Das Tagesgeld wurde langfristig angespart. Die Darlehensrückzahlung ist die Rückführung früher verliehenen Vermögens. Der Wertpapiererlös stammt aus einer Kapitalanlage.

Ein guter Herkunftsnachweis bildet diese Unterschiede ab.

Tagesgeld als Mittelherkunft

Bei Tagesgeld ist die aktuelle Auszahlung nur der letzte Schritt.

Das Guthaben kann über Jahre durch verschiedene Einzahlungen und Zinsen entstanden sein. Der heutige Betrag muss deshalb nicht einer einzigen früheren Zahlung entsprechen.

Eine mögliche Kette lautet:

langfristige Ersparnisse → Tagesgeldkonto → Zinsen → Auflösung beziehungsweise Übertragung → Openbank.

Warum Zinsen die Beträge verändern können

Angenommen, ursprünglich wurden 65.000 Euro angelegt.

Später beträgt das Guthaben 70.000 Euro.

Diese Differenz muss nicht durch eine weitere Einzahlung entstanden sein. Sie kann beispielsweise aus Zinserträgen resultieren.

Bei einem Mittelherkunftsnachweis für Openbank sollten solche nachvollziehbaren Vermögensentwicklungen erklärt werden, statt unterschiedliche Beträge künstlich identisch erscheinen zu lassen.

Rückzahlung eines privaten Darlehens

Der zweite Teil unseres Beispiels stammt aus einer Darlehensrückzahlung.

Vor Jahren hatte der Kunde 50.000 Euro verliehen. Später erhält er 54.000 Euro zurück.

Der heutige Kontoauszug zeigt nur den Zahlungseingang. Der wirtschaftliche Hintergrund ergibt sich dagegen erst aus der früheren Darlehensgewährung und der späteren Rückzahlung.

So kann die Herkunftskette aussehen:

eigenes Kapital → Darlehensgewährung → Rückzahlungsanspruch → Rückzahlung → Openbank.

Warum 54.000 Euro bei ursprünglich 50.000 Euro kein Problem sein müssen

Unterschiedliche Beträge sind nicht automatisch widersprüchlich.

Vielleicht wurden Zinsen vereinbart. Vielleicht kamen Kosten oder andere vertraglich geschuldete Bestandteile hinzu.

Entscheidend ist, dass sich die Differenz aus dem tatsächlichen Rechtsverhältnis erklären lässt.

Wer stattdessen versucht, Unterlagen nachträglich auf exakt denselben Betrag „passend“ zu machen, verschlechtert die Nachvollziehbarkeit.

Wertpapierverkauf als dritte Geldquelle

Der dritte Vermögensblock im Ausgangsfall stammt aus einem Depotverkauf.

Auch hier gilt: Verkaufserlös und ursprünglicher Kapitaleinsatz müssen nicht identisch sein.

Aus 32.000 Euro Anlagekapital können über Jahre beispielsweise 50.000 Euro werden. Kurssteigerungen, Ausschüttungen und Wiederanlagen erklären den Unterschied.

Ein Anwalt für Mittelherkunftsnachweis sollte diese Vermögensentwicklung klar vom bloßen Zahlungsweg unterscheiden.

Openbank bietet selbst Anlageprodukte an

Openbank bietet neben klassischen Konten auch Investmentmöglichkeiten und automatisierte Anlageangebote an.

Das ist für Herkunftsfragen praktisch relevant, weil Vermögen bei einer Bankbeziehung nicht nur als Kontoguthaben erscheinen kann, sondern auch in Fonds, Sparplänen oder anderen Anlageformen.

Wird solches Vermögen später liquidiert, sollte zwischen ursprünglichem Kapital und späterer Wertentwicklung unterschieden werden.

Mittelherkunft aus einem Robo-Advisor

Ein neuer Praxisfall kann eine automatisierte Vermögensverwaltung sein.

Ein Kunde zahlt über Jahre regelmäßig Geld in einen Robo-Advisor ein. Das Portfolio wird automatisch umgeschichtet und später vollständig verkauft.

Am Ende stehen beispielsweise 92.000 Euro.

Der Herkunftsnachweis kann dann nicht sinnvoll jede einzelne Umschichtung wie eine neue Vermögensquelle behandeln. Entscheidend sind eher ursprüngliche Einzahlungen, langfristige Entwicklung und abschließende Auszahlung.

Umschichtungen innerhalb eines Portfolios sind keine neuen Geldquellen

Das ist ein wichtiger Punkt.

Wenn ein Fonds verkauft und unmittelbar ein anderer gekauft wird, entsteht dadurch nicht automatisch neues externes Vermögen.

Solche Vorgänge gehören zur Anlageentwicklung.

Bei einer Herkunftsprüfung sollte deshalb zwischen externem Kapitalzufluss und interner Vermögensumschichtung unterschieden werden.

Openbank und Auslandsüberweisungen

Openbank ermöglicht Überweisungen im In- und Ausland.

Dadurch können Kunden selbstverständlich auch internationale Vermögensgeschichten haben.

Ein Kunde erhält beispielsweise 140.000 Euro von seinem eigenen spanischen Konto. Der letzte Zahlungsweg ist klar. Die weitergehende Frage kann jedoch lauten: Wie ist das Guthaben auf dem spanischen Konto entstanden?

Eigenüberweisung aus Spanien oder einem anderen Land

Ein eigenes Auslandskonto erklärt die Kontoinhaberschaft.

Die Vermögensherkunft kann trotzdem weiter zurückreichen.

Beispielsweise:

langjähriges Einkommen im Ausland → Ansparung → Auslandskonto → Openbank.

Diese Kette unterscheidet sich wesentlich von der bloßen Aussage „Eigenüberweisung“.

Geld aus ausländischem Immobilienverkauf

Ein Kunde verkauft beispielsweise eine Wohnung in Spanien.

Der Kaufpreis wird zunächst auf ein dortiges Bankkonto gezahlt und später zu Openbank übertragen.

Die eigentliche Mittelherkunft liegt dann im Immobilienverkauf. Das spanische Konto ist lediglich eine Zwischenstation.

Ein strukturierter Nachweis kann Eigentum – Verkauf – Kaufpreis – Zwischenkonto – Openbank miteinander verbinden.

Mittelherkunft aus einer Ferienimmobilie

Noch einmal anders liegt der Fall, wenn nicht die Immobilie selbst verkauft wird, sondern langfristig Mieteinnahmen erzielt wurden.

Dann besteht die Vermögensentstehung möglicherweise aus vielen einzelnen Einnahmen über mehrere Jahre.

Der Herkunftsnachweis muss hier anders aufgebaut werden als bei einem einmaligen Verkauf.

Openbank und Bargeldeinzahlungen

Openbank ermöglicht aktuell auch Bareinzahlungen über Filialen der Reisebank.

Auch die DKB ermöglicht Bareinzahlungen – erfahren Sie dort, wie Sie Bargeldherkunft korrekt dokumentieren.

Bei Bargeld sollte die Herkunft besonders sorgfältig dokumentiert werden, weil keine durchgehende elektronische Transaktionsspur existiert.

Wer einen größeren Bargeldbestand einzahlt, sollte deshalb vorher prüfen, ob beispielsweise Verkaufsbelege, frühere Barauszahlungen, Erb- oder Schenkungsunterlagen vorhanden sind.

Ein neuer Bargeldfall: Erlös aus privatem Bootsverkauf

Stellen wir uns vor, ein Kunde verkauft ein privat gehaltenes Boot und erhält einen Teil des Kaufpreises in bar.

Später wird dieser Betrag eingezahlt.

Dann kann eine nachvollziehbare Herkunftskette beispielsweise lauten:

Eigentum am Boot → Verkauf → Barzahlung → Bareinzahlung.

Das unterscheidet sich erheblich von Bargeld, das über Jahrzehnte zu Hause angespart wurde.

Mittelherkunft aus einer Versicherungsleistung

Auch eine Versicherung kann einen größeren Betrag auszahlen.

Denkbar sind Kapitallebensversicherungen, Sachversicherungen oder andere vertragliche Leistungen.

Für die Mittelherkunft sollte zunächst korrekt erklärt werden, welcher Versicherungsanspruch hinter der Zahlung steht.

Die pauschale Bezeichnung „Ersparnisse“ würde diesen Vorgang unnötig verschleiern.

Geld aus einer Bonus- oder Erfolgszahlung

Auch berufliche Sondervergütungen können zu hohen Einzelzahlungen führen.

Eine Führungskraft erhält beispielsweise zusätzlich zum Monatsgehalt 45.000 Euro Bonus.

Der Betrag kann vom üblichen Kontoverhalten stark abweichen. Trotzdem lässt sich seine Herkunft möglicherweise klar anhand des Arbeits- beziehungsweise Vergütungsverhältnisses erklären.

Openbank und Erbschaften

Auch Nachlassvermögen kann auf ein Openbank-Konto übertragen werden.

Hier sollte zunächst nachvollziehbar sein, wie der heutige Kontoinhaber den betreffenden Vermögenswert erhalten hat.

Erbnachweise, Unterlagen zur Nachlassabwicklung und der spätere Zahlungsweg können dabei unterschiedliche Funktionen erfüllen.

Eine weitergehende Frage nach der Vermögensentstehung beim Erblasser ist davon zu unterscheiden.

Mittelherkunft aus einem Vermächtnis

Nicht jede Zahlung aus einem Nachlass ist eine Erbschaft im engeren Sinne.

Eine Person kann beispielsweise aufgrund eines Vermächtnisses einen bestimmten Geldbetrag erhalten.

Dann sollte der Herkunftsvorgang genau so bezeichnet werden.

Je präziser der Rechtsgrund benannt wird, desto verständlicher lässt sich der Zahlungseingang einordnen.

Schenkung oder Darlehen?

Gerade Familienüberweisungen sollten nicht vorschnell kategorisiert werden.

Überweist ein Elternteil 75.000 Euro, kann es sich um eine Schenkung handeln. Vielleicht soll der Betrag aber später zurückgezahlt werden.

Diese beiden Sachverhalte sind wirtschaftlich unterschiedlich.

Eine Kanzlei für Herkunftsnachweise kann gerade bei großen familiären Zahlungen helfen, die tatsächliche Vermögensübertragung korrekt darzustellen.

Mittelherkunft aus Kryptowährungen

Auch Kryptovermögen kann später auf ein Bankkonto übertragen werden.

Ein Kunde verkauft Bitcoin und erhält beispielsweise 105.000 Euro.

Die Börsenauszahlung erklärt den letzten Schritt. Bei einer weitergehenden Herkunftsprüfung können ursprüngliche Fiat-Einzahlungen, Käufe und relevante Walletbewegungen hinzukommen.

Gold- und Edelmetallverkauf

Auch Edelmetalle können größere Zahlungseingänge erzeugen.

Der Händlerverkauf dokumentiert zunächst, warum heute Geld vorhanden ist.

Wenn die Prüfung weiter zurückgeht, kann zusätzlich relevant werden, ob das Gold ursprünglich gekauft, geerbt oder geschenkt wurde.

Verkaufserlös und ursprüngliche Edelmetall-Herkunft sind deshalb zwei getrennte Ebenen.

Mittelherkunft oder Vermögensherkunft – was fragt Openbank?

Diese Unterscheidung sollte immer bewusst gemacht werden.

Die Mittelherkunft kann beispielsweise lauten:

„Die 80.000 Euro stammen aus der Auflösung eines Festgeldkontos.“

Die Vermögensherkunft fragt weiter:

„Wie wurde das Kapital aufgebaut, das ursprünglich in das Festgeld investiert wurde?“

Nicht jede Bankanfrage verlangt automatisch beide Antworten.

Was tun, wenn Openbank weitere Dokumente verlangt?

Dann sollte zunächst analysiert werden, was noch offen ist.

Vielleicht wurde die heutige Auszahlung belegt, aber nicht der wirtschaftliche Rechtsgrund. Vielleicht fehlt eine Zwischenstation. Vielleicht unterscheidet sich der angegebene Betrag vom tatsächlichen Zahlungseingang.

Die richtige Reaktion ist nicht zwangsläufig „mehr Dokumente“, sondern die konkrete Beweislücke schließen.

Digitale Kontoauszüge sinnvoll verwenden

Openbank ermöglicht es, Kontotransaktionen online einzusehen und Kontoauszüge herunterzuladen.

Solche Auszüge können eine wichtige Funktion erfüllen: Sie dokumentieren Zahlungszeitpunkt, Betrag und beteiligte Konten.

Sie beweisen aber nicht automatisch den wirtschaftlichen Rechtsgrund.

Deshalb sollte ein Kontoauszug immer mit der Frage gelesen werden: Welchen Teil meiner Herkunftsgeschichte zeigt dieses Dokument tatsächlich?

Vorsicht bei angeblichen Openbank-Anfragen

Bei Mittelherkunftsnachweisen geht es um äußerst sensible Finanzdaten.

Openbank weist ausdrücklich darauf hin, dass Kunden beim Onlinebanking auf die richtige offizielle Adresse achten sollen, um Phishing zu vermeiden.

Wenn Sie eine Aufforderung zur Übersendung umfangreicher Vermögensunterlagen erhalten, sollte deshalb zunächst sichergestellt werden, dass die Anfrage tatsächlich von Openbank stammt.

Nicht alle Unterlagen per unverschlüsselter E-Mail versenden

Openbank weist in seinem Impressum darauf hin, dass normale E-Mails nicht verschlüsselt werden und empfiehlt bei kundenbezogenen Anfragen teilweise andere sichere Kontaktwege.

Gerade Kontoauszüge, Steuerunterlagen oder Vermögensnachweise enthalten sensible Daten.

Nutzen Sie deshalb immer den von der Bank konkret vorgesehenen sicheren Übermittlungsweg.

Sieben Schritte beim Mittelherkunftsnachweis für Openbank

1. Bestimmen Sie den konkret geprüften Betrag. 2. Teilen Sie mehrere Geldquellen voneinander getrennt auf.

3. Unterscheiden Sie letzten Zahlungsweg und wirtschaftlichen Ursprung. 4. Stellen Sie nur die wichtigen Zwischenstationen chronologisch dar.

5. Ordnen Sie jedem relevanten Schritt einen passenden Beleg zu. 6. Erklären Sie Zinsen, Wertentwicklungen und Betragsabweichungen nachvollziehbar.

7. Lassen Sie hohe, internationale oder bereits beanstandete Mittelherkunftsnachweise möglichst vor einer weiteren Antwort anwaltlich prüfen.

Wie wird unser Fall mit den 174.000 Euro gelöst?

Der Kunde aus der Einleitung verzichtet auf die pauschale Formulierung „mein eigenes Vermögen“.

Stattdessen werden drei eigenständige Herkunftslinien aufgebaut.

Das Tagesgeld wird über die längerfristige Ansparung und Verzinsung erklärt. Die Darlehensrückzahlung wird mit dem früher gewährten Darlehen verbunden. Der Depotverkauf wird anhand des ursprünglichen Anlagekapitals und der späteren Wertentwicklung eingeordnet.

Erst danach werden die drei Beträge zum heutigen Vermögen zusammengeführt.

Aus 174.000 Euro auf dem Konto entsteht dadurch eine wirtschaftlich nachvollziehbare Geschichte.

Mittelherkunftsnachweis Openbank – Rechtsanwalt Martin Wehrmann unterstützt

Wenn Openbank einen Mittelherkunftsnachweis verlangt, sollte nicht automatisch nur der letzte Kontoauszug eingereicht werden. Entscheidend ist, welcher wirtschaftliche Vorgang den betreffenden Betrag tatsächlich geschaffen hat und ob weitere Zwischenstationen für das Verständnis erforderlich sind.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und beschäftige mich als Experte und Spezialist mit Mittelherkunftsnachweisen, Geldherkunft und Vermögensherkunft gegenüber Banken.

Dazu gehören insbesondere Tages- und Festgeldvermögen, Darlehensrückzahlungen, Wertpapier- und Robo-Advisor-Anlagen, Auslandsüberweisungen, Immobilien, Versicherungsleistungen, Bargeld, Erbschaften, Vermächtnisse, Schenkungen, Kryptowährungen, Edelmetalle und andere größere Vermögensbewegungen.

Auf mittelherkunftsnachweis.de befasse ich mich seit 2021 vertieft mit Mittelherkunft, Vermögensherkunft und Herkunftsnachweisen.

Wenn Openbank wissen möchte, woher Ihr Geld stammt, zusätzliche Unterlagen angefordert wurden oder ein bisheriger Herkunftsnachweis nicht ausgereicht hat und Sie einen Anwalt für Mittelherkunftsnachweis, einen Spezialisten für Vermögensherkunft oder eine Kanzlei für Herkunftsnachweise suchen, können Sie Ihren Sachverhalt dort online oder per E-Mail schildern.

Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung durch Rechtsanwalt Martin Wehrmann. Dabei kann geklärt werden, welche Herkunftsebene die konkrete Openbank-Anfrage betrifft, welche Unterlagen tatsächlich sinnvoll sind und wie sich Ihre Mittelherkunft nachvollziehbar, konsistent und strukturiert darstellen lässt.